Gewaltfreie Zukunft - Kinder lernen Judo

Der Projektbegin war 2010 und seine Laufzeit beträgt voraussichtlich 3 Jahre.

 

Kurzbeschreibung des Projektes

Dieses Projekt zielt auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und deren sozialen Kontext ab und damit auf sozialstrukturelle und institutionelle Veränderungen. Die Integration in die sozialen Strukturen und damit in ein gewaltfreies Miteinander ist vor allem mit Hilfe des Sports Erfolg versprechend, da alle Kinder und Jugendliche innerhalb der Gruppe das gleiche Ziel verfolgen, nämlich das Erlernen und Üben des Sports. Vor allem das Judo ist dafür gut geeignet, da Kinder und Jugendliche sich gern bewegen, sich messen, rangeln und vergleichen. Bei den sich ergebenden Gruppenprozessen ist Integration immer ein Thema, was zu sozialem Lernen in der Gruppe führt.


Als Kooperationspartner für die Umsetzung des Projektes in Düsseldorfer Stadtteilen Reisholz, Holthausen und Hassels hat sich der Internationaler Bund (IB), der im Düsseldorfer Süden ein Familienmigrationszentrum hat und Sozialarbeiter im Jugendmigrationsdienst beschäftigt, bereit erklärt.


Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund aus den Düsseldorfer Stadtteilen Reisholz, Holthausen und Hassels.


Der (Judo)Sport bietet den zahlreich teilnehmenden Jugendlichen oft das einzige Erfahrungsfeld, auf welchem sie Erfolg, Selbstbestätigung, positives Gruppenerlebnis mit Anerkennung, eigenen Erfolg und Gruppenerfolg erfahren können.


Mit diesem Projekt beabsichtigen wir nicht nur präventive Anti-Gewalt-Wirkung durch Sport, sondern auch zusätzlich sozial-pädagogische Unterstützung (eine Teilzeitstelle für einen Diplom-Sozialpädagogen ist vorgesehen). So werden die Familien kontinuierlich begleitet und damit zu wichtigen Multiplikatoren in den betreffenden Stadtteilen (Reisholz, Holthausen und Hassels).